Anders als bei den Grünen, ist „Realismus statt Ideologie“ das Markenzeichen der AfD. Hier ein kurzer Blick in ihr Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2016 [!], Kapitel 12:
„Die überhasteten Ausstiegsbeschlüsse aus der Kernkraft von 2002 und 2011 waren sachlich nicht begründet und wirtschaftlich schädlich. Solange die Stromversorgung nicht ausreichend gesichert ist, setzt sich die AfD dafür ein, eine Laufzeitverlängerung der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke übergangsweise zu gestatten. Wir wollen die Forschung zur Kernenergie sowie Reaktor- und Kraftwerkstechnik wieder erlauben. Dabei sind selbstverständlich die nötigen Sicherheitsstandards einzuhalten. Die Nutzung der Kernenergie ist jedoch kein Selbstzweck und ihre zukünftige Ersetzung denkbar. Deshalb sind alle übrigen Energieformen weiter mit Nachdruck zu erforschen.“
https://www.afd.de/grundsatzprogramm/
Hier: Kapitel 12
In ihrer Pressemitteilung vom 31.08.22 schreibt Alice Weidel:
„Die AfD tritt ein für die Neueinrichtung von sicheren Kernkraftwerken, um Energieknappheit für den Industriestandort Deutschland und seine Bürger zu vermeiden. Darüber hinaus fordert die AfD die Bundesregierung auf, dem ‚Generation IV International Forum (GIF)‘ beizutreten und den Bau eines Demonstrationsreaktors mit einer Flüssigbrennstoff-Technologie (Flüssigsalzreaktor, MSR) voranzutreiben, um so die Möglichkeit zu schaffen, den Einsatz von Thorium unter realen Bedingungen im Dauerbetrieb zu testen.“
https://www.afd.de/alice-weidel-plaene-des-energieministers-nicht-ausreichend/
Interessant sind rückblickend auch die Ausführungen von Wolfgang Bosbach vom 30.12.21:
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/drei-akw-gehen-vom-netz-deutschland-macht-beim-atom-alleingang-ernst-78680564.bild.html
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AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Dr. Helmut Waniczek
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